Kopfschmerzen an der Stirn – was kann dahinter stecken und was lässt sich dagegen tun?

Kopfschmerzen in der Stirn können verschiedene Ursachen haben. Viele sind harmlos, andere können auf ein ernst zu nehmendes Problem hindeuten. Kehren die Schmerzen immer wieder oder werden stärker, solltest du dir ärztlichen Rat einholen.

Was steckt hinter den Kopfschmerzen an der Stirn?

Oft deuten Kopfschmerzen an der Stirn auf eine Überlastung hin. Denn sowohl Migräne als auch Spannungskopfschmerzen äußern sich in der Stirnregion. Gerade, wer stundenlang vor dem Computer sitzt und auf den Bildschirm starrt, kann zu Kopfschmerzen an der Stirn neigen. Hier hilft es, eine Pause einzulegen und sich die Füße an der frischen Luft zu vertreten.

Wie äußern sich die Kopfschmerzen an der Stirn?

Kopfschmerzen an der Stirn können ganz unterschiedlich empfunden werden. Sie können leicht, mittel oder stark bis heftig ausfallen. Bei manchen Menschen äußern sich die Schmerzen stechend, andere empfinden es so, als würde hinter der Stirn etwas hämmern oder pochen und wieder andere empfinden ein Druckgefühl, als ob ihnen der Kopf zerspringen würde. Außerdem können die Schmerzen auch in die Schläfen oder Richtung Augen ausstrahlen.

Die Ursachen: Was steckt hinter den Kopfschmerzen an der Stirn?

Kopfschmerzen an der Stirn können verschiedene Ursachen haben. Die meisten davon sind glücklicherweise harmlos. Treten die Schmerzen aber sehr plötzlich und stark auf, sollte das Grund für einen Besuch beim Arzt sein.

Augenerkrankungen als Ursache

Manche Augenerkrankungen strahlen als Schmerzen in die Stirn aus. Hier solltest du den Augenarzt deines Vertrauens aufsuchen und abklären lassen, was dahintersteckt.

Strirnhöhlenentzündung als häufige Ursache

Entzündungen oder Vereiterungen in der Stirnhöhle können zu starken lokalen Schmerzen führen, die sich anfühlen wie Kopfschmerzen an der Stirn. Hier muss die Ursache beseitigt werden, und der Schleim bzw. die Entzündung muss sich lösen. Helfen können der Hausarzt oder der Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Auch eine Grippe macht sich an der Stirn bemerkbar

Auch eine Grippe kann sich durch Schmerzen an der Stirn ankündigen. Oft kommen Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Fieber und Erkältungssymptome dazu. Damit sich die Beschwerden bessern, ist Ruhe angesagt.

Probleme im Nacken strahlen oft bis die Stirn aus

Oft hängen Kopfschmerzen unmittelbar mit Problemen bzw. Verspannungen im Bereich von Nacken, Rücken und Schulter zusammen. Viele dieser Probleme äußern sich zwar in Spannungskopfschmerzen am Hinterkopf oder an den Schläfen, aber auch die Stirn kann betroffen sein. Hier gilt es für Entspannung und Entlastung zu sorgen. Im konkreten Fall hilft vielleicht ein heißes Bad oder eine Massage, Langfristig ist ein Besuch beim Physiotherapeuten angezeigt.

Der Kiefer

Wenn du nachts mit den Zähnen knirschst oder sie heftig aufeinanderpresse, kann es gut sein, dass du am nächsten Morgen mit Schmerzen im Bereich der Stirn aufwachst. Auch wenn dein Kiefer generell überlastet ist, weil du eine Fehlstellung hast, kann sich das in Kopfschmerzen an der Stirn äußern. Vereinbare am besten einen Termin beim Zahnarzt und lasse dir eine Aufbiss-Schiene anpassen. Das entlastet deinen Kiefer, schützt deine Zähne und du wirst in Zukunft entspannter und ohne Schmerzen an der Stirn aufwachen.

Schlag auf den Kopf

Ein akutes Trauma, wie ein Schlag auf den Kopf kann ebenso Kopfschmerzen an der Stirn auslösen. Wenn du zum Beispiel aus Unachtsamkeit gegen ein geöffnetes Fenster läufst und mit der Stirn aufprallst, ist es ganz normal, dass dir hinterher die Stirn schmerzt. Am besten kühlst du die Stirn mit einer kalten Kompresse und ruhst dich etwas aus. Die Schmerzen und die Beule werden nach ein paar Tagen von alleine verschwinden. Wenn allerdings Übelkeit, Schwindel oder andere Beschwerden dazu kommen, solltest du einen Arzt aufsuchen.

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